10.8.-24.8.2012: der Westen Tansanias

Nach einer amüsanten Erfahrung an der Grenze, der sambische Grenzposten ist nicht besetzt, fahren wir 60km zurück nach Mpulungu um die Formalitäten zu klären. 60km klingt ja nach nicht viel, jedoch diese Mondstrasse 4x zu fahren war eine Herausforderung für sich. Tansania erreichen wir somit erst zu Gabis Geburtstag und quälen uns an ihrem Burzeltag 300km entlang chinesischer Strassen-Bauvorhaben bis zum Katavi Nationalpark.







Wir trauen unseren Augen nicht als wir einen PicNic-Stopp einlegen und die Fleischberge im Schlamm sehen. Hunderte von Nilpferden gunzen und winden sich im Fluss oder was noch davon übrig ist.



Mitten zwischen Löwenspuren, weidenden Zebras und Giraffen schlagen wir irgendwo im Katavi-Nationalpark unser Dachzelt auf und geniessen den wohl schönsten Abend unseres Lebens. Sobald die Sonne untergeht, füllt sich die Pfanne mit Tieren, die Geräuschkulisse ist unbeschreiblich.



Tags darauf bestehe ich, nach mehreren Anläufen, endlich die Prüfung zum staatlich anerkannten Ameisenfahrer.




Wir fahren weiter Richtug Ruanda, am Lake Tanganika, an der Jakobsen Beach Nähe Kigoma legen wir eine Reisepause für 2 Wochen ein. Es sind maledivische Verhältnisse hier, eine ganze Bucht ist unser Eigen und werden täglich von Zebras und Affen besucht.






Die frechen Affen klauten uns 1kg Kartoffeln...